PDG Anlagenspiegel

Der Standard-Anlagenspiegel in ORACLE© Anlagen wurde von uns in den üblich verwendeten erweiterten Anlagenspiegel (lt. HGB) spezifiziert. Welche Veränderungen wurden vollzogen:

Die Spalte Abschreibungen wurde in 3 Spalten aufgeteilt:

1. Spalte:
Zugänge (hier sind alle Abschreibungen enthalten, lfd. Zugänge bzw. Anlagen, die normal abgeschrieben werden)

2. Spalte:
Abgänge (hier sind die Abschreibungen aufgeführt, die Anlagen betreffen die im lfd. Geschäftsjahr abgegangen sind)

3. Spalte:
Umbuchungen (hier sind die Abschreibungen aufgeführt die Anlagen betreffen, welche von einer Anlagegruppe in eine andere Anlagengruppe verschoben worden sind)

Im Zuge dieser Detaillierung wurde auch der Aufbau des Anlagenspiegels dem des deutschen Standards angepasst. Als zusätzliche Veränderung haben wir drei weitere Segment-Qualifier (neben Firmensegment, Kostenstellensegment und Kontosegment) definiert, die es ermöglichen den Anlagespiegel nicht nur auf Anlagengruppe und Firma zu starten, sondern auch auf diesen neuen Qualifier (dieser Qualifier kann auf jedes beliebige Segment des Accounting-Flexfield gesetzt werden). Zudem ist dadurch die Möglichkeit geschaffen worden, selbst definierte Anlagenreports um diesen Qualifier zu erweitern (kann selbstverständlich auch auf Standard-Reports angewendet werden).

Technische Realisierung
Die technische Realisierung erfolgt über eine denormalisierte Tabelle. Diese Tabelle wird von transaktionsspezifischen (Zugang, Abgang, etc. ) Programmen (Berichtsset von SQL*Plus Prozessen) gefüllt und enthält dann die Basis für den ORACLE© Reports Bericht, der die Daten eigentlich nur noch formatiert und summiert. Die Programme können bei Bedarf jederzeit einzeln gestartet werden. Es entsteht so ein sehr transparentes und leicht wartungsfähiges Konstrukt. Die Basistabelle kann zusätzlich sehr gut als Basis für weitere Kundenanpassungen herangezogen werden.