Oracle Financials Setup Review - Einhaltung der GoBD

Viele internationale Unternehmen mit europäischen Tochtergesellschaften, nutzen die Oracle ERP Softwarelösungen konzernweit. Das Setup wird in den deutschen Tochterunternehmen in der Regel entweder mit Hilfe des globalen Setup Templates oder mit einem speziellen europäischen Setup Template durchgeführt. Ein solches Setup Template deckt häufig nicht die Anforderungen der deutschen Finanzbehörden (GoBD) ab.  Das hat zur Folge, dass viele deutsche Tochtergesellschaften große Probleme mit ihrer jährlichen Betriebsprüfung haben.

Pflicht zur Einhaltung der GoBD


In Deutschland ist jedes Unternehmen zur Einhaltung der GoBD verpflichtet.

Was heißt das genau?

Die Grund­sät­ze zur ord­nungs­mä­ßi­gen Füh­rung und Auf­be­wah­rung von Bü­chern, Auf­zeich­nun­gen und Un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form so­wie zum Da­ten­zu­griff (GoBD) definieren die Kriterien und Richtlinien, die Unternehmen beim Einsatz einer elektronischen Buchhaltung erfüllen müssen. Es geht vor allem um die Frage, wie steuerrechtlich relevante Belege erfasst, bearbeitet und archiviert werden müssen. Diese Regelungen betreffen folgende Themen: 

  • Grundsätze der Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit
  • Grundsätze der Wahrheit, Klarheit und fortlaufenden Aufzeichnung
  • Vollständigkeit
  • Richtigkeit
  • zeitgerechte Buchungen und Aufzeichnungen
  • Ordnung
  • Unveränderbarkeit

Diese Grundsätze sollen nicht nur die vollständige und eindeutige Buchführung und Verfahrensdokumentation sicherstellen. Sie sollen auch gewährleisten, dass Finanzämter und Betriebsprüfer im Rahmen einer digitalen Betriebsprüfung Zugriff auf die Daten haben und diese auch lesen und in einer angemessenen Zeit auswerten können.

Datenzugriff im Rahmen einer Betriebsprüfung

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Der Betriebsprüfer bzw. die Finanzverwaltung hat drei Zugriffsarten (Z1/Z2/Z3) für die Prüfung von Unternehmen zur Auswahl:

Z1: Unmittelbarer Datenzugriff
(Nur-Lesezugriff auf das EDV-System des geprüften Unternehmens)
Z2: Mittelbarer Datenzugriff
(maschinelle Auswertung mit den im DV-System vorhandenen Auswertungsmöglichkeiten nach Vorgaben des Prüfers)
Z3: Datenträgerüberlassung
(Überlassung aller gespeicherter Unterlagen sowie Aufzeichnungen aller zur Auswertung der Daten notwendigen Informationen auf einem geeigneten Datenträger – etwa CD-ROM oder DVD)

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In der Regel verlangen die Finanzbehörden den Z3-Datenzugriff. Das steuerpflichtige Unternehmen muss die steuerlich relevanten Daten in einer maschinell lesbaren Form so zur Verfügung stellen, dass der Betriebsprüfer die Daten in seine Prüfsoftware IDEA einlesen kann.

Für den hierfür notwendigen Datenextrakt im Rahmen einer digitalen Betriebsprüfung bietet die PDG diese AddOns an:

 Digitale Betriebsprüfung Oracle ERP Cloud

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Digitale Betriebsprüfung Oracle E-Business Suite

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PDG Service: Oracle Financials Setup Review


Im Rahmen unseres  "Oracle Financials Setup Review" untersuchen wir, wo es in Ihrer Oracle Financials Anwendung ( GL, AP, AR, FA, CM, E-Tax) Probleme mit der Einhaltung der GoBD-Anforderungen gibt bzw. geben könnte.

Nach der Prüfung des erhalten Sie von uns Empfehlungen, welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten, damit Ihr deutsches Tochterunternehmen die Anforderungen der deutschen Finanzbehörden erfüllt. Dabei stellen wir sicher, dass die von uns empfohlenen Änderungen keine Ihrer konzernweiten Geschäftsabläufe und Reporting Anforderungen negativ beeinflusst.

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Weiter Details finden Sie in unserem Flyer:

PDG Service Oracle ERP Software - Multinationale Rollouts

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